Mal wirst du gesehen, mal musst du deine Kundschaft aktiv erreichen. So läuft Marketing heute. Push oder Pull? Zwei Marketingstrategien, die darüber entscheiden, wie deine Kundschaft auf dich aufmerksam wird. Aktiv von dir angesprochen oder selbst suchend. Wir erklären dir die Unterschiede von Push- und Pull-Marketing, wann welche Strategie wirkt und wie du beide optimal kombinierst.
Push- & Pull-Marketing einfach erklärt
Inhalt
Traffic dank Push- & Pull-Marketing
Push- und Pull-Marketing sind wie zwei Magneten: einmal schiebst du deine Botschaft aktiv zu den Kund:innen, einmal ziehst du sie mit interessanten Inhalten an. Sie unterscheiden sich darin, wann und wie deine Zielgruppe auf dein Angebot aufmerksam wird. Traditionelles Marketing reicht heute nicht mehr aus, denn die digitale Welt bietet unzählige Kanäle, um beide Strategien zu nutzen. Zu diesen zählen:
- Social Ads, also Werbung auf Plattformen wie Meta (Facebook, Instagram), LinkedIn, Pinterest oder Spotify, Meta Ads sind dabei ein klassisches Beispiel
- Google Ads
- Suchmaschinenoptimierung und mehr.
Beispiel: Google Ads können sowohl Push- als auch Pull-Charakter haben. Je nachdem, ob du Suchanzeigen (Pull) oder Display-Ads (Push) nutzt.
Viele Kanäle, eine Mission: Mit der richtigen Kombination aus Push und Pull erreichst du deine Zielgruppe auf allen relevanten Touchpoints, führst sie entlang der Customer Journey und steigerst messbar Leads, Anfragen und Verkäufe.
Lesetipp: In unserem Beitrag „Deine Möglichkeiten mit Meta Ads“ zeigen wir, wie Social-Media-Anzeigen deinen Traffic so richtig in Bewegung bringen.
Push- und Pull-Marketing unterscheiden sich vor allem darin, wie kommuniziert wird und welche Rolle der Kunde beim Kauf einnimmt.
Was ist Push-Marketing?
Unter der Push-Strategie (auch Outbound-Marketing genannt), versteht man Werbemaßnahmen, mit denen ein Unternehmen seine Produkte in den Markt „hineindrückt“. Das Produkt wird aktiv an die Kunden und Kundinnen gebracht. Der Gedanke dahinter ist, dass die Kundschaft so häufig wie möglich mit dem Produkt oder der Bewerbung des Produkts in Kontakt tritt. Hier werden also viele Touchpoints in unterschiedlichen Phasen der Customer Journey erzeugt.
Beispiele für Push-Marketing-Maßnahmen sind:
- Radiowerbung
- Postwurfsendungen
- Banner-Werbung
- Newsletter
- Social-Media-Ads
- personalisierte E-Mail-Kampagnen
- automatisiertes Retargeting
Aber Vorsicht: Eine Gefahr dabei sind hohe Streuverluste! Denn Push-Marketing wirkt nur, wenn die Ansprache genau ins Schwarze trifft, sonst verpufft der Effekt.
Was ist Pull-Marketing?
Die Pull-Strategie (auch Inbound-Marketing genannt) versucht durch eine Art Sogwirkung entlang der Customer Journey ein Markenimage zu schaffen und mehr und mehr Interesse am Produkt zu wecken. Das Produkt wird also nicht wie bei der Push-Strategie in den Markt gedrückt, sondern umgekehrt: Die Kundschaft wird zum Produkt geführt und wird im besten Falle selbst aktiv.
Ganz nach dem Motto: “Lass dich von den Interessenten finden, nicht umgekehrt!” Das Interesse geht beim Pull-Marketing also von den Usern aus. Die Person kennt das Produkt bereits und sucht schon danach. Für dein Unternehmen bedeutet das: Mit den richtigen Maßnahmen solltest du ganz oben in der Online-Suche sichtbar sein und deine Kundschaft an den entscheidenden Pain Points abholen.
Beispiele für Pull-Marketing-Maßnahmen sind:
- SEO (Suchmaschinenoptimierung)
- SEA (bezahlte Suchanzeigen wie Google Ads)
- Content-Marketing
Keine Zeit für SEO, SEA und Content? Keine Panik! Wir sorgen dafür, dass deine Inhalte sichtbar werden und User erreicht.
Was ist der Unterschied zwischen Push- und Pull-Marketing?
Das Problembewusstsein ist also der zentrale Punkt. Kennen die Leute das Produkt und recherchieren schon danach oder müssen sie es erst noch kennenlernen?
Die Push- und Pull-Faktoren im Marketing zeigen, wie unterschiedlich Zielgruppen reagieren. Ob sie aktiv nach Lösungen suchen oder durch Werbung aufmerksam gemacht werden müssen.
Push oder Pull? Die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst:
| Kriterium | Push | Pull |
|---|---|---|
| Kundenkontakt | aktiv, von Unternehmen initiiert | passiv, von User initiiert |
| Ziel | Aufmerksamkeit erzeugen | Information liefern / Conversion |
| Beispiel | Flyer, Banner, Newsletter | SEO, SEA, Content-Marketing |
Die richtige Strategie zur richtigen Zeit
Jetzt weißt du, was sich hinter welcher der beiden Strategien verbirgt. Aber wann solltest du auf Push-Marketing und wann auf Pull-Marketing setzen?
Push-Marketing
Wenn du ein neues Produkt in den Markt einführst oder eine Nische besetzt, sowie bei kurzfristigen Verkaufsaktionen oder einem einmaligen Event solltest du auf Push Maßnahmen zurückgreifen.
Dadurch sorgst du dafür, dass dein Produkt an Bekanntheit gewinnt. Die Kundschaft muss schließlich davon erfahren, dass es überhaupt existiert.
Vorteile von Push-Marketing auf einen Blick:
- Schnelle Reichweite und Aufmerksamkeit
- Direkte Ansprache neuer Kunden
- Perfekt für Produkteinführungen, Aktionen oder Events
- Digital erweiterbar: Social Media, Retargeting, Display-Ads
Pull-Marketing
Maßnahmen aus dem Pull-Marketing sollten hingegen umgesetzt werden, wenn das Produkt und dessen Vorteile bekannt sind und Leute wissen, wonach sie suchen. Besonders effektiv im Tourismus, dem Autohandel und dem E-Commerce, da viele User vor dem Kauf recherchieren. Immerhin nutzen viele Interessenten z. B. vor dem Einkauf Suchmaschinen (externer Link), um sich vorab zu informieren.
Vorteile von Pull-Marketing auf einen Blick:
- Loyale und selbst aktive Kundschaft
- Höhere Conversion durch gezielte Inhalte
- Stärkung von Branding und Vertrauen
E-Commerce-relevant: Sichtbarkeit bei Suchanfragen und Vergleichsportalen
Push- und Pull-Marketing greifen wie Zahnräder: Aufmerksamkeit wecken, Vertrauen stärken, Conversion steigern.
Exkurs: Nutze die Stärken von Pull-Marketing für deine SEO-Strategie
Pull-Marketing zieht Kund:innen an, statt sie zu bedrängen. Insbesondere mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) funktioniert das hervorragend: Starke Inhalte bringen dich nach vorn. Bei Google und in den Köpfen deiner Zielgruppe.
So begleitest du Interessent:innen entlang der gesamten Customer Journey und stärkst gleichzeitig dein Branding.
Das Ergebnis? Loyalere Kund:innen, die freiwillig wiederkommen, weil sie dich selbst gefunden haben. Kein Zufall, sondern Vertrauen auf Augenhöhe.
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Erfolgsmessung im Push- und Pull-Marketing
Damit deine Marketingmaßnahmen auch wirken, solltest du regelmäßig die Messung der richtigen Kennzahlen vornehmen. Beim Push-Marketing zählen z. B. :
- Klicks
- Reichweite
- Impressions
- Conversions und ROAS, um zu sehen, wie viel Umsatz deine Anzeigen tatsächlich bringen
Das Pull-Marketing hingegen liefert Insights über:
- organischen Traffic
- Conversion Rate
- Customer Engagement
- Umsatz pro Kanal oder Lead-Qualität, um den tatsächlichen Erfolg deiner Inhalte zu bewerten
Diese Zahlen zeigen dir, ob deine Botschaften gesehen werden (Push) oder ob User aktiv auf deine Inhalte reagieren (Pull).
Push- und Pull-Marketing clever kombinieren
Reichweite ist gut, Relevanz ist besser. Und genau da treffen sich Push und Pull. Während Push-Marketing deine Marke sichtbar macht, sorgt Pull-Marketing dafür, dass sie bleibt. Wer beides kombiniert, begleitet seine Zielgruppe vom ersten Klick bis zum Kauf.
Ein klassisches Push-Pull-Beispiel ist das Remarketing auf Social Media: Du sprichst aktiv an, erreichst aber nur die, die schon Interesse gezeigt haben: Push und Pull im perfekten Zusammenspiel.
Klar, Maßnahmen aus dem Pull-Marketing erfordern meist einen höheren zeitlichen oder inhaltlichen Aufwand. Doch Studien zeigen: Die Conversion Rate liegt rund 68 % höher (externer Link) als bei reinen Push-Maßnahmen. Der Unterschied liegt im Inhalt: Wer seine Zielgruppe kennt und Inhalte entlang echter Suchanfragen aufbaut, bleibt im Kopf.
Unser Tipp:
Stärke deinen Expertenstatus mit Pull-Marketing und kombiniere ihn mit gezielten Push-Maßnahmen. Eine klare Zielgruppenanalyse und passender Content sind der Schlüssel.
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FAQ – Die häufigsten Fragen zu Push- und Pull-Marketing
Grundsätzlich ist es möglich, einzelne Maßnahmen aus dem Push- und Pull-Marketing selbst umzusetzen. Der Erfolg hängt jedoch stark davon ab, dass alle Schritte strategisch aufeinander abgestimmt sind. Ohne die richtige Kombination aus Timing, Kanälen und Content verpufft häufig ein großer Teil der Wirkung. Besser ist es, hier Profis ans Werk zu lassen.
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