Emotional Marketing – der große Kampf mit den Emotionen?

vonkreativkarussell GmbH
Über 90 Prozent der Kaufentscheidungen werden aufgrund von visuellen Eindrücken getroffen und für die meisten Kunden ist dafür die Farbgebung der maßgebende Faktor. Grund dafür sind die Emotionen die durch die visuellen Eindrücke entstehen. Genau in diesem Punkt setzt das Emotional Marketing ein. Die Emotionen der Kunden werden durch gezielte Marketingstrategien beeinflusst, sodass Kaufentscheidungen getroffen werden.

Keine Sorge, wir sitzen hier im Marketingbüro nicht schluchzend vor unseren Monitoren.

Vielmehr ist Emotional Marketing ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategien, wenn es um die Beeinflussung von Kaufentscheidungen oder das Aufbauen eines Images geht. Einen ergänzenden Faktor bildet hierbei Storytelling. Denn durch eine spannende oder berührende Geschichte gelingt es ebenfalls, die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu ziehen.

Emotional Marketing beruht auf dem Grundprozess, dass es bei uns Menschen einen fließenden Übergang zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein gibt. Hierbei ist jedoch zwischen Gefühlen und Emotionen zu unterscheiden. Letzteres entsteht, im Gegensatz zu den Gefühlen, in dem Bereich des Gehirns, der nicht dem Bewusstsein unterliegt.

Was möchte man also im Emotional Marketing mit dem Faktor Emotion erreichen?

Dadurch, dass die Emotionen beim Kunden unterbewusst entstehen, werden sie automatisch mit dem Produkt, der Marke oder dem Unternehmen verbunden. Dadurch können sie zu einer Kaufentscheidung führen. Sie werden gefestigt, sobald der Kunde mehrmals mit ihnen, in Verbindung mit dem Produkt oder Unternehmen, konfrontiert wird. Im Sinne der Emotionalen Konditionierung führt dies dazu, dass das damit verbundene Unternehmen auch in anderen Kontexten automatisch diese Emotionen hervorruft. Aus diesem Grund kann Emotional Marketing ebenfalls ein wichtiger Punkt im Bereich Imagegestaltung sein.

Ein Impulskauf, basierend auf entstandenen Emotionen, kann zudem Neukunden akquirieren. Gleichzeitig bleiben Bestandskunden durch die fortlaufende Emotionale Konditionierung bestehen.

Wie können gezielt Emotionen erzeugt werden?

Um gezielte Emotionen beim Betrachter wecken zu können, werden unterschiedliche Sinnesreize angesprochen. Farben gehören dabei zu den wichtigsten Sinnesreizen, da sie maßgeblich zu den visuellen Eindrücken des Kunden beitragen.

Zudem assoziiert unser Gehirn unterschiedliche Farben mit unterschiedlichen Emotionen. So erzeugen Signalfarben wie Rot oder Gelb beispielsweise Aufmerksamkeit und Interesse. Gleichzeitig wirken sie alarmierend. Blau hingegen steht für Stabilität und Sicherheit und gilt fast schon als DIE Farbe für Emotional Marketing. Dazu muss man sich nur einmal die Logos von großen Unternehmen wie Facebook oder Twitter anschauen:

Emotional Marketing und Online Marketing – die ideale Kombi

Emotional Marketing und Online Marketing sind wie füreinander geschaffen. Denn digitale Vernetzung ist heutzutage das A und O, wenn es darum geht, möglichst viele Menschen zu erreichen. Deshalb gewinnen Online Marketing Strategien für Unternehmen auch immer mehr an Bedeutung.

Eine eigene Website des Unternehmens bildet hierbei einen wesentlichen Grundstein des Emotional Marketings im Internet. Zudem ist es sinnvoll auch bei den Online Marketing Kampagnen Sinnesreize wie Farbe und Ton im Sinne des Corporate Designs einzusetzen, um die gewünschten Emotionen zu erzeugen.

Fazit: Emotional Marketing beschreibt im Allgemeinen eine Marketing Strategie, die  das gezielte Erzeugen von Emotionen beabsichtigt. Denn dadurch können die Kaufentscheidungen der Kunden unbewusst beeinflusst werden. Um diese hervorzurufen, arbeitet man häufig mit dem Sinnesreiz Farbe, da dieser entscheidend zu den visuellen Eindrücken des Kunden beiträgt. Damit die breite Masse erreicht werden kann, ist eine digitale Vernetzung mit gezielten Online Marketing Strategien heutzutage unumgänglich.

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