Black Friday Tipps für Onlinehändler auf Amazon

vonPaula Sonnenschein
Er ist der umsatzstärkste Tag des Jahres. Und damit auch eines der größten Shopping-Events. Ursprünglich kommt der Black Friday aus den USA, welcher am Freitag nach Thanksgiving stattfindet. Da Thanksgiving immer auf den vierten Donnerstag im November fällt, gilt der Freitag dort als Startschuss für das Weihnachtsgeschäfts. Begonnen hat das ganze in den lokalen Geschäften, bis er sich mit der Zeit auch im Online Handel durchgesetzt hat. Anders als in den USA, fand der Black Friday in Deutschland in den ersten Jahren fast nur online statt. Wenn du als Amazon Seller aktiv bist, kommst du also nicht um den Black Friday, beziehungsweise sogar die Black Week, herum. Deshalb aufgepasst, es folgen ein paar Black Friday Tipps für Onlinehändler!

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Amazon Black Friday Tipps für Onlinehändler:

Lagerbestand prüfen

Ausverkauft? Am Black Friday? Das solltest du vermeiden. Um möglichst viel zu verkaufen, sollte das Lager immer gut gefüllt sein. An Aktionstagen wie dem Black Friday oder Cyber Monday steigt die Nachfrage und ein „Out of Stock” solltest du dann unbedingt vermeiden. Behalte deinen Lagerbestand im Auge und stocke ihn wenn nötig rechtzeitig auf. 

Produktlisting optimieren

Präsentiere deine Amazon Produkte an Aktionstagen von ihrer besten Seite. Prüfe vor dem Black Friday deine Produktseite und überarbeite gegebenenfalls deinen Content. Die Produktbeschreibung sollte ausführlich, informativ und vor allem fehlerfrei sein. Mit aussagekräftigen Titeln und Bulletpoints, in denen du die Top-Keywords einbaust, kannst du die Nutzer:innen überzeugen. Nur so kann eine lange Verweildauer auf der Detailseite erreicht werden. Passend zur Vorweihnachtszeit kannst du bereits eine Verbindung zu Weihnachten aufstellen. Viele Kund:innen nutzen den Black Friday, um bereits Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

Zu weiteren Black Friday Tipps für Onlinehändler zählen auch qualitativ hochwertige Bilder. Diese unterstützen die Kaufentscheidung von den Usern. Wenn du deine Marke bei Amazon registriert hast, solltest du auch den A+ Content nutzen. Dieser wertet deine Produktseite noch einmal auf.

Eigene Produkte bewerben

Durch die Schaltung von Werbeanzeigen können Verkäufer:innen die Sichtbarkeit ihrer Produkte steigern und so mehr Kund:innen zum Kauf anregen. Besonders an Tagen mit einem Preisnachlass lohnt es sich, die Konkurrenz in den Schatten zu stellen.

Mit unseren Black Friday Tipps für Onlinehändler:innen zeigen wir dir verschiedene Arten von Werbeanzeigen, die du auf Amazon nutzen kannst:

Sponsored Product Anzeigen

Der bekannteste Anzeigentyp auf Amazon sind die Sponsored Products Kampagnen. Diese können den Traffic für ein ausgewähltes Produkt erhöhen. Die Anzeigen erscheinen ober- oder unterhalb der organischen Treffer auf der Suchergebnisseite. Anders als bei Sponsored Brand Kampagnen werden hier statt der Marke einzelne Produkte beworben. Sponsored Product Anzeigen unterscheiden sich von den anderen Anzeigentypen, indem diese mit dem Wort „Gesponsert“ versehen sind. Als Händler:in kannst du die Produktanzeigen automatisch oder manuell nach Keywords ausrichten. Das Budget und die Schlüsselwörter können während der Ausstrahlung jederzeit optimiert werden.

Sponsored Brand Anzeigen

Möchtest du den Fokus lieber auf deine Marke legen, so nutzt du am besten die Sponsored Brands Anzeigen. Die Anzeige leitet die Kund:innen zu deinem Brandshop weiter, in welchem sie das gesamte Sortiment sehen und so zu weiteren Käufen angeregt werden. Um das zu ermöglichen, muss deine Marke bei Amazon registriert sein.  Der Vorteil hierbei ist, dass die Nutzer:innen nicht durch andere Wettbewerber abgelenkt werden. Dieser Anzeigentyp wird nach Keywords ausgerichtet und per CPC abgerechnet.

Sponsored Display Anzeigen

Mit dem Sponsored Display Format werden Anzeigen innerhalb sowie außerhalb von Amazon geschaltet. Diese Werbelösung mit Self-Service und Pay-per-Click ermöglicht es, Zielgruppen mit Produkt- und Kategorien-Targeting zu erreichen. Sponsored Display Anzeigen werden auf der Startseite, Produktdetailseite und in den Suchergebnissen platziert. Du kannst deine Kund:innen durch Views-Remarketing ansprechen und so während der gesamten Customer Journey präsent sein.

Amazon Buybox gewinnen

Einer unserer Black Friday Tipps für Onlinehändler:innen ist es die Amazon Buybox zu  gewinnen. Die Buybox oder auch Einkaufswagenfeld genannt, ist der Bereich, in dem die Kund:innen das Produkt kaufen oder in den Warenkorb legen können. Rund 90% der Verkäufe finden über die Buybox statt, weshalb dieses Feld unter den Händler:innen besonders beliebt ist. Um für das Einkaufswagenfeld in Frage zu kommen, hat der Seller bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Der wichtigste Punkt hierbei ist ein wettbewerbsfähiger Preis. Um möglichst schnell auf Marktveränderungen zu reagieren, können Verkäufer:innen sogenannte Repricing-Tools nutzen, welche die Preise automatisch an den Wettbewerb anpassen. Entscheidend ist zudem auch die Verkäuferleistung und die Kundenzufriedenheit.

Hier kommen die Amazon Deals:

Nutze Angebote und Coupons, um deine Produkte zu bewerben.

Einkäufer:innen suchen stetig nach den besten Angeboten, besonders an Events wie dem Black Friday. Mit den Amazon Werbeaktionen kannst du dich von deiner Konkurrenz abheben und möglicherweise deinen Umsatz und Markenbekanntheit steigern. Bewirb deine Bestseller oder reduziere Überbestände und schaffe mehr freien Lagerplatz.

Welche Angebotstypen gibt es?

Amazon bietet drei verschiedene Angebotstypen: Die Blitzangebote, 7-Tage Angebote und Coupons.

Bei dem Blitzangebot handelt es sich um einen Preisnachlass, welcher mehrere Stunden als Blitzverkauf auf der Amazon Angebotsseite angezeigt wird. Dieses Angebot kann man besonders gut am Black Friday zu einer bestimmten Tageszeit nutzen, beispielsweise vor oder nach der Arbeitszeit der Einkäufer:innen. Ein Blitzangebot ist nur solange online bis der Aktionszeitraum abläuft oder die Anzahl an vorhanden Aktionsrabatten für dieses Angebot vollständig vergeben sind.

Durch das Schalten eines Blitzangebotes erhöht sich die Sichtbarkeit des beworbenen Produktes aufgrund folgender Punkte:

  • die Platzierung des Produkts auf der Angebotsseite
  • die Kennzeichnung des Produkts durch das Blitzangebot-Label

Als Alternative zu den Blitzangeboten kannst du auch ein 7-Tage Angebot erstellen. Wie der Name schon verrät, ist das 7-Tage Angebot ein einwöchiger Preisnachlass.
Die Coupons wiederum werden auf der Produktdetailseite und auf der Couponseite angezeigt. Die Kund:innen wählen einen passenden Coupon aus und legen diesen im Warenkorb ab. 

Du siehst den Rabatt vor lauter Angeboten nicht mehr, möchtest aber als Verkäufer:in auf Amazon durchstarten?
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