Unbedingt vermeiden: Diese Fehler führen zu niedrigen Conversion-Werten

vonMarcel Entrup, Philipp Steiger & Jonas Hengsbach
Eine Website verfolgt verschiedene Ziele. Bei einem Online-Shop ist das bedeutendste sicherlich der Kauf von Waren. Verschiedene Faktoren können potenzielle Kunden dabei beeinflussen. Wir zeigen Ihnen, was Sie ändern müssen, um Ihre Verkäufe zu steigern.

# Diese Ziele kann eine Website verfolgen

Der Verkauf eigener Waren kann genauso ein Ziel einer Website sein, wie die Vermittlung von Informationen. Dies beinhaltet z.B. Erklärungen zu angebotenen Produkten oder Dienstleitungen und auch Informationen zu aktuellen Angeboten. Weiterhin sind manche Unternehmen auch nur daran interessiert im Internet gefunden zu werden, um über verschiedene Wege kontaktiert werden zu können. Dafür werden auf der Website dann verschiedene Möglichkeiten geboten. Ein sog. „Call-To-Action“ soll den Interessenten dann dazu aufrufen, eine Aktion durchzuführen, um auf einem Weg mit dem Unternehmen in Verbindung zu treten. Diese können dann zu einer Umwandlung (engl. „Conversion“) eines Interessenten zu einem Kunden führen.

Fehler bei der Website-Gestaltung

# Fehler bei der Website-Gestaltung

Online-Shops brauchen Umsätze. Um diese zu erlangen, müssen Interessenten auf Ihre Seite gelangen und dort einen Kauf tätigen. Wenn zu viele potenzielle Kunden den Bestellvorgang abbrechen, sollten Änderungen auf der Website in Betracht gezogen werden. Folgende Fehler können dazu führen, dass der potenzielle Kunde den Kauf abbricht:

  • Der Kunde hat das gewünschte Produkt schon gefunden, er bricht den Bestellvorgang aber ab, weil es ihm zu lange dauert. Halten Sie den Bestellvorgang möglichst kurz. Ein Blick zur Konkurrenz kann hierbei nicht schaden. Wie viele Klicks werden dort benötigt, um ein Produkt zu kaufen? Wie viel Zeit wird beansprucht? Eine Bestellung ohne vorherige Registrierung wird von vielen potenziellen Kunden vorausgesetzt oder zumindest als Erleichterung angesehen.
  • Der Call-To-Action zum Kauf ist nicht auffällig genug: Fordern Sie den Kunden mit direkten Anweisungen wie „Jetzt kaufen“ auf, unmittelbar einen Kauf zu tätigen. Der Button sollte immer prominent platziert werden und auch ohne scrollen sofort sichtbar sein. Auch eine besondere Farbgebung könnte hier sinnvoll sein, um den Button deutlich von anderen Elementen abzuheben.
  • Zu lange Ladezeiten: Der Kunde hat seine gewünschten Produkte schon im Warenkorb, aber die Seite lädt einfach zu lang. Achten Sie darauf, den Bestell-Prozess möglichst schlank zu halten und unnötige Objekte zu entfernen.
  • Zu wenige Zahlungsmethoden: Viele Online-Shops geben mehrere Zahlungsmöglichkeiten zur Auswahl. Die klassischen Varianten wie Vorkasse, Kreditkarte und ein Online-Bezahldienst sollten zum Standard gehören. Generell gilt natürlich: je vielfältiger die Varianten, desto besser. Offizielle Icons der Anbieter schaffen zusätzlich Sicherheit beim Kunden und können einen Kauf fördern.
  • Der Kunde möchte während des Bestellvorgangs das gewünschte Produkt nochmal ändern, aber hat keine Möglichkeit dazu. Damit er den Vorgang nicht von Neuem beginnen muss, sollte es einfach möglich sein, bspw. Anzahl, Größe oder das ganze Produkt auszutauschen.
  • Während das Produkt im Warenkorb ist, sucht der Kunde nach zusätzlichen Informationen, doch kann sie nicht finden. Bieten Sie Kontaktmöglichkeiten an, um produktspezifische Fragen schnell beantworten zu können, damit der Kunde die Informationen nicht von einer anderen Website beziehen muss.

# Fazit

Beziehen Sie Optimierungen auch in diesem Bereich in Ihr Online-Marketing mit ein. Ihr Online-Shop sollte auf die oben genannten Fehler hin überprüft werden, um sicherzugehen, Ihren Umsatz durch höhere Conversions steigern zu können. Vergleichen Sie sich mit Wettbewerbern, um mögliche Verbesserungen zu finden. Hierbei stehen Online-Werbe-Kampagnen und der Bestellvorgang in einem sehr engen Verhältnis zueinander.