User Generated Content (UGC) – Die Superkraft deines Unternehmens

vonLisa Volpert
User Generated Content, kurz UGC, zählt mittlerweile zu einer weit verbreiteten Art seine verschiedenen Unternehmensprofile mit Leben zu füllen und sogar neue Produkte zu kreieren. Dabei ist es mehr als nur eine Erweiterung seiner Werbemaßnahmen. Welchen Einfluss UGC hat, welche Formen es gibt und wie Unternehmen daraus Vorteile erzielen können, erfahrt ihr hier!

Warum ist UGC so wichtig?

Um die Glaubwürdigkeit der vom Unternehmen publizierten Informationen zu deren Produkten und Dienstleistungen zu erhöhen oder zu bestätigen, setzen heute viele Unternehmen auf Inhalte von denjenigen, für die sie produziert werden – ihren Nutzern. Jeder kennt die typischen Kundenrezensionen im Internet. Im frühen Entscheidungsprozess vertrauen wir mehr auf die Meinung von anderen Verbrauchern, als den Werbeversprechen der Unternehmen. Durch diese Tatsache kann nutzergenerierter Inhalt genau dort ansetzen und dazu beitragen, dass durch positive Erfahrungen oder Bewertungen die Hemmschwelle sinkt, um das entsprechende Produkt zu kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Ausgewählte positive Beiträge, werden so anderen Kunden und Fans des Unternehmens explizit gezeigt oder besonders hervorgehoben.

Damit ist UGC ein ideales Marketing-Instrument, um Verkäufe anzukurbeln und die Außenwahrnehmung positiv zu beeinflussen. Zusätzlich bietet sich auch die Möglichkeit, Nutzern Einfluss auf den Gestaltungsprozess neuer Produkte nehmen zu lassen oder neue Ideen zu generieren. So wird kostenloser Inhalt geliefert, der nebenbei auch einen positiven Werbeeffekt mit sich bringen kann.

Auch unter SEO-Aspekten ist UGC hilfreich. Gut gefütterte Websites sorgen dafür, dass die Seiten von Suchmaschinen besser bewertet werden und somit weiter oben in den Suchanzeigen auftauchen.

Möglichkeiten von UGC

Mittlerweile gibt es vielfältige Möglichkeiten User Content einzubringen. Der Bereich Social Media ist dabei bestimmt die bekannteste Möglichkeit. Hier können bspw. von Nutzern gepostete Beiträge geteilt werden. Bei Facebook ist dies recht einfach. Instagram bietet diese Möglichkeit allerdings noch nicht. Original Fotos können über Drittanbieter-Tools geteilt werden oder der entsprechende Nutzer wird vom Unternehmen kontaktiert, um die Rechte zum Teilen abzustimmen.

Andere Formen von Consumer Generated Content sind z.B. Hashtag-Challenges oder eigens kreierte Kampagnen von Usern. Vor allem auf Instagram können solche Kampagnen enorm erfolgreich sein. Für Werbetreibende bietet das natürlich den Vorteil, kostenfreie Aufmerksamkeit zu erhalten.

Weitere Möglichkeiten sind zum Beispiel Bewertungen auf verschiedenen Portalen, die die Unternehmen in jeglichen Formen veröffentlichen können. Dies geschieht u. a. auf der Website, den Social-Media-Kanälen oder auch in E-Mails. Immer beliebter werden nutzergenerierte Inhalte auch bei der Entwicklung von Produkt-Varianten. Dazu rufen mittlerweile viele Unternehmen in Form eines Contests auf, um das best-mögliche Endprodukt entwickeln zu können und dabei zusätzlich neue Kunden zu gewinnen. Egal ob ein Produkt neu designed wird, neue Geschmacksrichtungen erhält oder komplett neu kreiert werden soll. Eine solche Einbeziehungen der User kann meist positive Bewertungen erzielen.

Fazit zu User Generated Content

UGC kann als effizientes Marketing-Instrument eingesetzt werden und dabei helfen, eine gegenseitig stärkere Bindung und Interaktion zu seinen Kunden/ Nutzern aufzubauen. Konsumenten schenken den Inhalten mehr Vertrauen als reinen Werbeaufrufen. Durch nutzergenerierte Kampagnen wird die öffentliche Wahrnehmung gesteigert und so zusätzliches Interesse gewonnen. Ob diese Kampagnen auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt oder kontinuierlich ausgespielt werden ist dabei natürlich ebenfalls wichtig. Beliebte Formate wie ein Foto des Tages, bei dem kontinuierlich Fotos, die im Zusammenhang mit dem Unternehmen stehen, geteilt werden, gewinnen über einen gewissen Zeitraum immer mehr interessierte Personen. Contests, bei denen Nutzer eigenständig kreativ werden sollen, geben eine einmalige Gelegenheit. Im Vorhinein sollte also schon klar sein, wie lange man die Nutzer mit der Kampagne unterhalten will und ob es genug Anreize gibt, um kontinuierliche Inhalte geliefert zu bekommen.

Und zu guter Letzt: Schaffe eine Plattform für deine Kunden, auf der sie mit deinem Unternehmen, deinen Produkten und anderen Nutzern interagieren können. So werden aus Nutzern Botschafter deiner Marke.

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