Typografie im Webdesign

vonkreativkarussell GmbH
Typografie ist auf der einen Seite die Lehre von den Schriften, auf der anderen Seite auch ein großes Gestaltungselement. Sie kann dabei helfen die Kommunikation zu erleichtern.

#Warum Typografie wichtig ist / Grundlagen

Zu Beginn könnte man erstmal die Frage stellen, wieso Typografie überhaupt so wichtig ist. Sie ist wichtig, da sie einen Teil der visuellen Kommunikation darstellt. Sie unterstreicht noch einmal zusätzlich das, was die Gestaltung, egal ob im Web oder Print Bereich, über das Unternehmen aussagt.

Lange Zeit stand sie nicht wirklich hoch auf der Prioritätenliste bei den Web Entwicklern, dies war schließlich Aufgabe der Grafikdesigner. Doch mit der Zeit gab es ein immer besseres Angebot an websicheren Schriften, die dieses Problem lösen konnten. Und auch Grafikdesigner sahen das Potential darin, sich in diesem Bereich besser aufzustellen und die Lücke für sich zu nutzen, indem sie sich im Bereich Webdesign fortbildeten.

#Typo im Webdesign / Die Webfonts

Im Webdesign ist es wichtig die Typografie in Hierarchien zu unterteilen – Das heißt Abstände zwischen Überschriften und Textabschnitte zu bringen. Durch die visuelle Einordnung in diese Hierarchien kann der Betrachter den Text leichter scannen und die Informationen leichter aufnehmen. Ebenso kann sich der Benutzter leichter durch die Webseite navigieren, wenn sich eine konsistente Gestaltung der Typografie durchzieht.

Um die richtige Schriftart zu finden, sollte man zunächst nachschauen ob die Schrift, die man eh schon verwendet, auch für das Web verfügbar ist. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man eine auswählen, die gut zum Unternehmen passt. Hier gibt es genug Auswahl an Schriften, die man kostenlos verwenden kann.

Die Schriftgröße und Zeilenabstände spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Fließtext hat in der Regel eine Schriftgröße von 16 Pixeln. Diese Größe entlastet die Augen beim Lesen und hilft bei der Zugänglichkeit. Der Zeilenabstand und die Zeilenlänge sind auch wichtig, um alle Informationen aufnehmen zu können. So sollte eine Zeile nicht mehr als ca. 13 Wörter haben, damit der Leser seinen Kopf beim Lesen nicht bewegen muss.

Die Farbe von Text und Hintergrund sollten sich nie ähneln. So kann der Text schnell an Aufmerksamkeit verlieren. Deswegen sollte zwischen Text und Hintergrund ein hoher Kontrast bestehen. Zum Beispiel sollte der Hintergrund Weiß oder sehr hell sein, um einen schwarzen Text gut lesen zu können.

#Fazit

Das Fazit aus all dessen ist es, sich vorher Gedanken darüber zu machen, was die visuelle Kommunikation ausdrücken soll und danach eine passende Typografie zu wählen. Form und Farbe sind hierbei entscheidende Elemente. Ist es keine websichere Schrift, sollte man sich nach einer passenden Alternative umsehen.

Ebenso sollte man den verwendeten Text gut strukturieren und aufteilen um es dem Leser so einfach wie möglich zu machen, die Kernaussagen und wichtigen Elemente herauszufiltern und aufzunehmen.

Viele Wege führen nach Rom, doch der falsche Einsatz von Typografie wahrscheinlich eher nicht 😉

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