Social Proof: Ein Erfolgsfaktor im E-Commerce

vonkreativkarussell GmbH
Schon mal was von Social Proof gehört? In diesem Beitrag erklären wir dir, was Social Proof überhaupt ist und wie du es für dein Unternehmen nutzen kannst, um Kunden langfristig an dein Unternehmen zu binden und um somit deine Verkäufe zu steigern.

Durch die zunehmende Anzahl an Internet-Websites von Unternehmen, bietet die digitale Welt einen Wettkampf zwischen Unternehmen jeglicher Branche. Nutzer entscheiden sich vermehrt dazu, Produkte und Dienstleistungen über das Internet zu beanspruchen. Auch eine weltweite Pandemie wie zuletzt Corona zeigt, dass ein stationärer Handel allein oftmals nicht mehr ausreicht. Dadurch, dass sich Nutzer schnell und spontan für eine Unternehmens-Website entscheiden müssen, ist es umso wichtiger, die Sichtbarkeit der unternehmenseigenen Website im Netzwerk zu erhöhen und die Nutzerfreundlichkeit bestmöglich an seine Zielgruppe anzupassen.

Der E-Commerce wird häufig gleichgesetzt mit dem Verkauf von Produkten über einen eigenen Online Shop. Allerdings gibt es auch das sogenannte Marktplatz-Modell. Dies sind Marktplätze wie eBay und Amazon. Diese Plattformen sind allerdings reine Verkaufsplattformen, in denen Händler ihre Waren anbieten können. Händler können so ihre Produkte weltweit anbieten, auch ohne eigenen Online-Shop. Viele sind es gewohnt genau über diese Marktplatzmodelle zu kaufen, da man sich dort am sichersten fühlt. Die Seite, Bezahlmethoden und der Ablauf sind bekannt. Diese Plattformen erhöhen den Konkurrenzkampf enorm und machen es dem einfachen Online-Shop umso schwieriger sich im geballten Netzwerk durchzusetzen und das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

 

Was ist Social Proof?

Social Proof oder auch bekannt als soziale Bewährtheit beschreibt, dass du eher zu einer Handlung neigst, wenn du diese schon bei vielen anderen Menschen gesehen hast oder auch aktuell gerade beobachtest. Menschen orientieren sich nach Menschen.
Wir schauen nach oben, weil andere auch nach oben schauen. Wir stellen uns in die längste Schlange, weil andere es auch tun. Außerhalb des Marketings ist jeder von uns in gewissen alltäglichen Situationen bereits mit Social Proof in Berührung geraten. Auch die einfache Empfehlung eines bekannten nimmt Einfluss auf den Entscheidungsprozess.

In der Internet-Welt begegnet uns Social Proof in Bewertungen und Empfehlungen anderer Kunden zu bestimmten Produkten oder dem Shop. Die Kaufentscheidung der Kunden kann beeinflusst werden und somit wird dieser Effekt im Marketing natürlich gerne genutzt. Im Social Media Bereich gelten Meinungen von Experten oder Influencern als Social Proof. Denn wenn man sich mit einem Influencer viel besser identifizieren kann, wird man dessen Produkte auch viel eher kaufen. Durch eine hohe Anzahl an Followern und die Vielzahl an Likes einzelner Beiträge erhält ein Influencer oder auch die einzelne Seite einen hohen „Trust Score“. Diese erfolgreichen „Influencer“ oder „Seiten“ können zumeist ein exponentielles Wachstum beobachten, da durch die starke Beliebtheit auch immer neue Fans gewonnen werden.

 

Wie kann man Social Proof im E-Commerce nutzen?

Beim Shoppen im Internet stärkt Social Proof das Vertrauen anderer Verbraucher. Kunden wollen gerne wissen, warum sich andere Personen für dieses Produkt oder diese Dienstleistung entschieden haben. Sie fühlen sich wohler, wenn Kunden ihre positiven oder negativen Erfahrungen mit ihnen teilen können.

Es gibt viele Möglichkeiten, um Social Proof für dein Unternehmen zu nutzen.

Hier sind einige Beispiele:

  • Trust Symbole
    Diese Symbole wie z.B. Trusted Shops bauen Vertrauen auf.
  • Bewertungen und Rezessionen
    Sie können dem Kunden einen positiven oder negativen ersten Eindruck des Produkts geben. Somit beeinflussen Sie die Kaufentscheidung.
  • Testimonials
    Sie können die Glaubwürdigkeit erhöhen. Dies können z.B. auch Kunden sein.
  • Case Studies
    Fallstudien lassen sich viele Monate oder gar mehrere Jahre nutzen. Des Weiteren kann die Kundenbindung verstärkt werden, wenn eigene Kunden zu einer Fallstudie herangezogen werden.
  • Kundenempfehlungen
    Sätze wie: „98 % der Kunden empfehlen…“ oder „Kunden kauften auch“ können die Conversion Rate stark beeinflussen.
  • Bestseller
    Das Aufführen der Bestseller erleichtert es dem Kunden aus dem großen Produktsortiment seine Auswahl direkt auf die Top-Produkte einzugrenzen.
  • Social Shares
    Auch die Zahlen auf den jeweiligen Online-Kanälen sagen etwas über die Qualität aus. Sie geben schon ein erstes Zeichen, ob man z.B. einen Artikel ernsthaft lesen sollte.

Dies sind nur einige Elemente die Social Proof betreffen. Es gibt natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, wie z.B. das Aufführen der bislang verkauften Stückzahl des Produkts oder die Anzahl der Beobachter des Produkts. Social Proof ist ein starkes Marketingtool, um das Verbrauchervertrauen zu stärken und bereits am Eingang des Kaufprozesses eine Verbindung zu schaffen.

 

Warum sollte man die vielen verschiedenen Social-Proof-Elemente nutzen?

Durch die geballte Welle an Werbung, die den Nutzer fast täglich überflutet, verlieren Kunden zunehmend das Vertrauen in der Werbung. Dies stellt Onlinehändler vor große Herausforderungen. Es werden natürlich nicht immer alle Elemente gleichzeitig eingesetzt. Alleine bieten die Elemente zwar eine vertrauensschaffende Maßnahme, doch der Aufbau und das Design einer Website sowie konsequente Ausrichtung der Inhalte auf die richtige Zielgruppe ist ebenso wichtig. Die kontinuierliche Optimierung darf hier niemals vernachlässigt werden.

 

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