Googles neues Augmented Reality Feature

vonLisa Volpert
Augmented Reality hat bereits in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und wird zukünftig auch im Marketing völlig neue Möglichkeiten schaffen und neue Wege öffnen.

# Was versteht man unter Augmented Reality?

Augmented Reality (AR), auf Deutsch “erweiterte Realität” bezeichnet die Ausdehnung der realen Wahrnehmung durch computergestützte Objekte und Elemente. Dies kann auf verschiedene Art und Weisen geschehen, z.B. können mit dem Smartphone völlig neue Perspektiven und Blickwinkel kreiert werden. Bekanntes Beispiel ist hier wohl das Handy-Spiel Pokémon Go, bei dem die Spieler unterwegs die kleinen Monster mithilfe der AR-Funktion einfangen können.

# Googles neues AR-Feature

Google hat sein Feature der Augmented Reality, welches bisher nur für die englischsprachige Suche verfügbar war, nun auch für die deutsche Suche freigeschaltet. Mithilfe der mobilen Suche lassen sich z.B. 3D-animierte-Tiere direkt ins Wohnzimmer projizieren.

Aktuell gibt es etwa 33 Tiere, die zum Leben erweckt werden können:

    • Löwe
    • Tiger
    • Hund
    • Wolf
    • Bär
    • Hausziege
    • uvm.

# Wie funktioniert Googles Augment Reality?

Die Funktion für AR steht bei fast allen neueren Smartphones zur Verfügung.

Wenn man nun über die mobile Google-Suche den Tiernamen seiner Wahl eingibt, sieht man etwas weiter unten im Suchverlauf eine Box mit der Vorschau der 3D-Animation und dem Button „In 3D ansehen“. Dort drauf geklickt, erscheint das Tier in einer bewegten 3D-Ansicht. Die meisten Tiere machen sogar lebensechte Geräusche. Wem das noch nicht genug ist, der kann auf den Hinweis „Bei mir ansehen“ klicken. Über die Kamera lässt sich so, indem man sein Smartphone kurz Richtung Boden bewegt, das ausgewählte Tier in Lebensgröße virtuell in jeden Raum setzen. Mit zwei Fingern kann das ausgewählte Tier jetzt auch richtig platziert werden.

# Augmented Reality als Tool im Marketing

Das Potenzial von AR kann an Prognosen für die Marktentwicklung festgemacht werden. Und da gibt es definitiv nur eine Richtung: steil nach oben.

Egal ob beim Online-Shopping oder im Social-Media-Bereich. Mit AR-Anwendungen kann man richtig punkten und das kann sich das Marketing zu Nutze machen. Ab und zu können selbst die besten produzierten Bilder und Videos die Produkte nicht im richtigen Licht darstellen lassen. Hier kann AR Abhilfe schaffen und das Produkt weitaus detaillierter und realer abbilden. Diese neue Dimension stellt auf Anhieb eine ganz andere Bindung zum Konsumenten her als es die üblichen Medien schaffen. Einige Unternehmen haben diese Möglichkeit bereits in ihre eigenen Apps oder auf die Website integriert.

Beliebtes Beispiel ist die „Place-App“ von Ikea, in der man die Möbelstücke vom Display direkt an die Stelle im Raum setzen kann, an die diese später einmal hinsollen. So kann vorab bereits Maß genommen und der Einkauf erleichtert werden. Das Einkaufen über das Smartphone erlebt einen völlig neuen Spielraum und wird zum digitalen Erlebnis. Auch auf Social-Media gibt es bereits witzige AR-Filter, die sich ebenfalls fürs Marketing eignen. Marken können sich so einbringen, ganz individuelle Filter erstellen und durch diese Effekte Werbung unterhaltsam gestalten. Die Nutzer interagieren somit bewusst und freiwillig mit der Werbung und verbreiten die Ergebnisse.

# Fazit

Augmented Reality als Technologie ist zwar bereits bekannt und wird in einigen Bereiche schon sinnvoll genutzt, zukünftig steht hier aber noch weit mehr Potenzial zur Verfügung. Vor allem im Bereich Marketing und Online-Shopping. Hier sind ganz neue Wege der Produktpräsentation möglich. Hierfür spricht auch, dass Google in Zusammenarbeit mit Samsung, Target und Volvo steht und schon bald neue Produktwelten zur Verfügung gestellt werden. Durch AR lassen sich Zielgruppen auf neue Weise erreichen und Werbung wird wieder interessanter. Die Nutzer können sich darauf freuen, Produkte mit einem Klick anzusehen und in die reale Welt zu platzieren. Die Integration in das Werbenetzwerk von Google und der Websuche ermöglicht die bedienerfreundliche Nutzung der Technologie ohne zusätzliche Apps wie bisher und steht somit jedem Konsumenten auf einfache Art zur Verfügung. Und jetzt seid ihr an der Reihe, probiert’s mal aus!

Eine Liste der unterstützen Smartphones findest du hier. 

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