Extreme Superbowl Werbebudgets: Wie diese Budgets anderweitig eingesetzt werden können

vonTeam Onlinemarketing
Hohe Summen an Werbung zu einem der Hauptevents im TV des Jahres: der Super Bowl. Wir zeigen Ihnen, was mit diesen extremen Budgets alles möglich wäre!

In den Jahren 2016 und 2017 mussten Werbetreibende für einen 30-Sekunden Werbespot beim Super Bowl bis zu über 5 Millionen US-Dollar zahlen. Immense Summen, die stetig steigen und bei denen die Erwartungen der Zuschauer an einen Werbespot dementsprechend besonders hoch sind – schließlich liegen die Zuschauerzahlen in den USA über der 100-Millionen-Marke.

 

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Doch können diese riesigen Summen an Werbebudget durch die daraus resultierenden Summen an Umsatz überhaupt gerechtfertigt werden? Was bringt die Werbung den Werbetreibenden? Schließlich soll die Werbung die Zuschauer erreichen und auch in sozialen Netzwerken wie YouTube, Instagram, Facebook und Co. Anklang finden. Wir zeigen Ihnen, wie dieses Budget für Werbetreibende anders – und damit vielleicht auch sinnvoller – eingesetzt werden kann und welches Medium wie bespielt werden kann.

Fangen wir an mit Snapchat. Alleine bei Snapchats Discover Ads können bei angenommenen Kosten in Höhe von acht bis zwölf Dollar pro 1000 Anzeigenschaltungen insgesamt zwischen 433 und 650 Millionen Anzeigenschaltungen hervorgerufen werden. Dies sind drei bis vier Mal so viele Anzeigenschaltungen wie überhaupt Amerikaner den Super Bowl gucken. Hierbei muss einem allerdings bewusst sein, dass die Aufmerksamkeit der Zuschauer beim Super Bowl und Snapchat in keinem Verhältnis zueinander steht.

Doch auch Facebook und Instagram bieten eine hervorragende Möglichkeit, Werbung in sozialen Netzwerken zu schalten und dabei sogar nur die für den Werbetreibenden relevante Zielgruppe anzusprechen, um Streuverluste zu minimieren. Im Gegensatz zu Snapchat können die Anzeigenschaltungen und Klicks nochmal weitaus höher sein: Über Facebook können für ca. 5 Millionen US-Dollar 450 Millionen Anzeigenschaltungen ausgelöst werden – bei denen dann ca. 113 Millionen einzelne Nutzer angesprochen werden.

Falls jedoch das komplette Werbebudget in Instagram investiert wird, können hier insgesamt bis zu 2,6 Milliarden (!) Anzeigen geschaltet werden – eine extreme Reichweite, bei denen die Nutzer die Werbung allerdings auch häufiger zu sehen bekommen können.

Doch auch YouTube bietet eine hervorragende Möglichkeit, durch die so genannten Masthead Kampagnen extrem viele Nutzer bei sichtbaren Video Ads zu erreichen: Acht bis zehn dieser Masthead Videoanzeigen können einem 30-Sekunden-Spot beim Super Bowl im Hinblick auf die Kosten gleichgesetzt werden. Hierbei wird ein massiver Reichweitenaufbau innerhalb von 24 Stunden sozusagen garantiert: 70 Millionen Anzeigenschaltungen bei 13 Millionen einzelnen Nutzern. Dabei werden Videos den Nutzern auf der Startseite von YouTube angezeigt, bei denen dann eine Wahrnehmung und eine gezielte Aufmerksamkeit garantiert werden.

# Fazit

Beim Super Bowl werden jedes Jahr immense Summen der Werbetreibenden bezahlt, nur um einen kurzen Spot einmal zu zeigen. Hierbei wird jedoch bei einem der größten Sportevents des Jahres enorm viel Aufmerksamkeit erzeugt – über 100 Millionen Menschen in den USA schauen sich den Super Bowl an. Hier sind jedoch noch keine Menschengruppen mit einberechnet, welches die tatsächliche Anzahl an Zuschauern weiter nach oben treibt.

Allerdings können diese hohen TV-Budgets auch in anderen Medien sinnvollen Einsatz finden: YouTube, Instagram, Facebook, Snapchat und Co. sind hierbei nur einige Beispiele. Anders als in der TV-Werbung können hier die Zielgruppen genau definiert werden und Streuverluste werden minimiert.

Insgesamt also bietet der Super Bowl den Werbetreibenden eine gute Möglichkeit, sehr viel Aufmerksamkeit zu schaffen. Aber auch in sozialen Netzwerken können diese Budgets sehr sinnvoll eingesetzt werden. Natürlich haben wir uns in diesem Beitrag nur auf die tatsächlichen Zahlen begrenzt und aus der Werbung folgende Imagefolgen oder Berichte, sowie Umsatzsteigerungen dank der Werbung nicht berücksichtigt.

Wir sind gespannt auf die diesjährige millionenschwere TV-Werbung – und ihre enorme Reichweite.

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