Die wichtigsten KPIs und Begriffe im Online Marketing

vonMarcel Entrup
In diesem Magazinbeitrag geht es um die wichtigsten Begriffe und Fachwörter im Online Marketing. In der heutigen Welt wird die Online Präsenz von Unternehmen immer wichtiger. Es bedarf strukturierter Strategien im Online Marketing, um potenzielle Kunden von sich zu überzeugen.

Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Begriffe und KPIs im Bereich des Online Marketing!

# Google Ads

Bei Google Ads gibt es zahlreiche Fachbegriffe und Abkürzungen, die oftmals auch falsch verstanden werden können. Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe mit einfachen und verständlichen Erklärungen:

Impressions: Impressions sind die insgesamt ausgestrahlten Anzeigen des Werbetreibenden im Such- und Displaynetzwerk, sowie bei Google Shopping und YouTube. Wird also eine Anzeige von Ihnen zum Beispiel in der Google Suche angezeigt, wird dies als Impression gezählt. Dabei spielt es keine Rolle, auf welcher Position sich die Anzeigen in der Google Suche befunden haben.

Klicks: Dieser Indikator gibt Ihnen an, wie oft die Anzeigen tatsächlich angeklickt wurden. Sie bezahlen in diesem Fall immer, Impressions hingegen sind kostenlos, wenn die Anzeigen nicht angeklickt werden. Kosten entstehen also nur, wenn Nutzer wirklich auf Ihre Anzeigen klicken und auf der gewünschten Zielseite landen.

CTR: Die so genannte Click-trough-Rate bzw. Klickrate gibt Ihnen an, zu wie viel Prozent die Anzeigen angeklickt wurden, nachdem eine Impression erfolgte. Wurden Ihre Anzeigen beispielsweise 1000-mal angezeigt und 50-mal angeklickt, so liegt die CTR bei 5%.

CPC: Wie oben bereits erwähnt, zahlt der Werbetreibende immer nur dann, wenn die Anzeigen tatsächlich angeklickt wurden. Der Cost-per-Click zeigt, wie viel Sie durchschnittlich pro Klick auf eine Anzeigen zahlen mussten.

Keywords: Die Keywords sind die so genannten Suchbegriffe, bei denen die Anzeigen geschaltet werden können. Bei diesen Keywords lässt sich beispielsweise auch ein maximales CPC Gebot abgeben, um einen Maximalbetrag festzulegen, den man bereit ist für dieses Keyword zu zahlen.

Conversions: Conversions lassen sich generell sehr individuell festlegen und vom Werbetreibenden selbst bestimmen. Bei Shopbetreibern können Conversions oftmals einen Kauf auf der Website darstellen, der sich dann in der Google Ads Oberfläche anzeigen lässt. Des Weiteren können Werbetreibende beispielsweise Telefonanrufe, die länger als 60 Sekunden dauern oder ein erfolgreich ausgefülltes Kontaktformular als Conversion definieren.

Conversion-Wert: Auch dieser Parameter lässt sich individuell definieren. Für vorher festgelegte Conversions lässt sich nun ein Wert zuordnen. Shopbetreiber verwenden hier oftmals den Verkaufspreis der Produkte über die Anzeigen. Aber auch Kontaktformulare können dem Werbetreibenden beispielsweise 10 Euro Wert sein oder Anrufe 5 Euro.

Conversion-Rate: Die Conversion-Rate gibt an, wie oft eine Interaktion mit der Anzeige beziehungsweise Klick auf die Anzeige im Durchschnitt zu einer Conversion führte.

Conversion-Wert / Kosten: Auch bekannt als ROAS (Return on Ads Spend). Er gibt an, wie viel Umsatz aus einem Euro an Werbebudget wurden und zeigt dem Werbetreibenden, wie effektiv und rentabel die bezahlte Werbung ist.

Qualitätsfaktor: Der Qualitätsfaktor setzt sich aus 3 Komponenten zusammen: Der Anzeigenrelevanz, der erwarteten CTR und der Nutzererfahrung mit der Landingpage. Der Qualitätsfaktor gibt einen Wert von minimal 1 und maximal 10 an. Grundsätzlich gilt: Je höher der Qualitätsfaktor, desto besser – auch die Klickpreise können durch einen hohen Qualitätsfaktor sinken, da Google die Qualität der Anzeigen honoriert, um eine positive Nutzererfahrungen sicherzustellen.

Anzeigenrelevanz: Die Anzeigenrelevanz gibt an, inwieweit das Keyword mit dem Text Ihrer Anzeigen übereinstimmt (von unterdurchschnittlich bis überdurchschnittlich). Eine Unterdurchschnittliche Anzeigenrelevanz kann bedeuten, dass die Anzeigen zu allgemein gehalten sind und zum Beispiel das Keyword weder im Anzeigentitel, noch in der Anzeigenbeschreibung zu finden ist.

Erwartete CTR: Diese Einschätzung wird von Google ermittelt und gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit Nutzer voraussichtlich auf Ihre Anzeige klicken werden, wenn sie diese sehen.

Nutzerfahrung mit der Landingpage: Hier trackt Google die Nutzer und entscheidet, inwiefern die Zielseiten für den Nutzer relevant sind und inwiefern der Inhalt der Zielseite mit dem Suchbegriff des Nutzers übereinstimmt. Auch überprüft Google, welche Handlungen die Nutzer nach dem Klick auf eine Anzeige auf der Zielseite vornehmen oder ob sie die Seite nach dem Klick möglicherweise direkt wieder verlassen.

Anteil an möglichen Impressions im Suchnetzwerk: Dieser Wert gibt Ihnen an, zu wie viel Prozent Ihre Anzeigen ausgestrahlt werden, nachdem das passende Keyword eingegeben wurde und bezieht sich somit nur auf die Google Suche.

# Facebook und Instagram

Auch bei Facebook und Instagram finden sich viele der oben genannten Begriffe wieder. Hier gibt es jedoch weitere Fachwörter, die zu beachten sind.

Reichweite: Die Reichweite gibt die Anzahl an Personen an, welche die Anzeigen des Werbetreibenden mindestens ein Mal gesehen haben.

Frequenz: Dieser Wert zeigt dem Werbetreibenden, wie oft eine Person im Schnitt die Anzeigen gesehen hat.

Relevanzbewertung: Auch bei Facebook gibt es eine Relevanzbewertung der Anzeigen, welche zwischen 1 und 10 liegt und zeigt, wie gut die jeweilige Zielgruppe auf die Werbeanzeige reagiert. Positiven Einfluss haben beispielsweise Kommentare oder Likes.